Geschichte/ Satzung
Die Marion Ermer Stiftung ist eine private Kulturstiftung,
die in den neuen Bundesländern hauptsächlich
in Sachsen und Thüringen kulturelle und künstlerische
Aktivitäten fördert.
Gemäß der Satzung der Marion Ermer Stiftung
ist der Stiftungszweck:
"...die Förderung der Kunst und Kultur in
den fünf neuen Bundesländern, insbesondere
in den Ländern Sachsen und Thüringen. Der
Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
die Vergabe von Kunstpreisen oder Stipendien zur künstlerischen
Aus- und Weiterbildung an junge Nachwuchskünstler."
Die Marion Ermer Stiftung engagiert sich bei sozialen
Kulturprojekten in den neuen Bundesländern.
Ihr Förderschwerpunkt liegt in der Unterstützung
von Nachwuchskünstlern aus den Bereichen der
Musik, der Darstellenden Kunst und der Bildenden
Künste
in den Ländern Sachsen und Thüringen. Neben
vielen weiteren Aktivitäten unterstützte
sie die Projekte "Innerstes ans Licht gebracht"
(Ausstellung mit Bildern geistig Behinderter), "Leipziger
Jazz- Nachwuchsstipendium", Theaterprojekt "Urban
Shots"und die Ausstellung "Aufriss Kunst".
Zur Zeit konzentriert sich die Stiftung im Wesentlichen
auf den Marion-Ermer-Preis, der jedes Jahr an vier
junge Künstlerinnen und Künstler vergeben
wird sowie auf das Leipziger Jazznachtstipendium
und das Kinderstudio Jena.
2001 vergab die Stiftung in Kooperation mit der Hochschule
für Bildende Künste Dresden (www.hfbk-dresden.de)
diesen Preis zum erstenmal an Nachwuchskünstler
aus Sachsen und Thüringen.
Sechs Künstlerinnen und Künstler
aus den Bereichen der Malerei, Grafik, Bildhauerei
und
anderer
bildnerischer Medien wurden mit dem jeweils mit 10.000,--DM
dotierten Preis ausgezeichnet. Seit 2002 werden jährlich
vier Preise vergeben. Bestandteil
der Preise ist eine Gemeinschaftsausstellung mit begleitendem
Katalog.
Mit der Vergabe von Preisen und Stipendien an junge
Künstlerinnen und Künstler verbindet die Stiftung
den Stiftungszweck der Förderung von zeitgenössischer
Kunst mit dem Anliegen, Dialoge zu Kunst und Kultur
zu ermöglichen.
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